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Was bedeutet der Coronavirus für die häusliche Betreuung?

Illustration von Händen, die sich waschen[Aktualisiert am 26.03.2020]
Die Lungenkrankheit Covid-19 breitet sich in Europa weiter aus, auch in Deutschland. Wir sind wachsam, besonnen, aber auch sensibilisiert für die Situation und beobachten die Entwicklung. Es wird hierzulande alles dafür getan, die Infektionswelle so niedrig wie möglich zu halten, um besonders gefährdete Personen, wie ältere und immungeschwächte Menschen vor der Ansteckung zu bewahren. Auch wir übernehmen Verantwortung: der Großteil unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeitet im Homeoffice und kann Sie, wie gewohnt, beraten und unterstützen.

 

So stellen wir sicher, dass auch Ihr Ansprechpartner im Falle einer möglichen Quarantäne erreichbar ist. 

Wie ist die aktuelle Situation zu bewerten?

Aufklärung zur Entwicklung der Pandemie sind sehr wichtig und stehen für uns im Vordergrund. Aufgrund der gesundheitspolitischen Lagen in Osteuropa, wie auch den medialen Berichterstattungen in diesen Ländern, der Grenzschließungen und der sehr eingeschränkten Reisemöglichkeiten sind Personalwechsel und Neu-Anreisen derzeit schwierig. Daher kann es möglich sein, dass die Anreise einer Betreuungskraft, die üblicherweise innerhalb von drei Tagen erfolgt, mitunter länger dauert. Bitte stellen Sie sich gegebenenfalls darauf ein.
Trotzdem sind wir in der Lage, aktuell alle unsere Kundenanfragen zu bedienen.

Was bedeutet das für Ihre Betreuungssituation?

  • Betreuungskräfte könnten den Wunsch äußern, dass sie vorzeitig abreisen möchten.
  • Mögliche Personalwechsel können gefährdet sein und
  • Ihre individuellen Wünsche an das Personal können ggfs. bei Personalwechseln nicht umfänglich erfüllt werden (z.B. Sprachkenntnisse).
  • Bitte geben Sie allen derzeit vorgeschlagenen Betreuungskräften eine Chance. 

In diesen außergewöhnlichen Zeiten ist uns Transparenz und offene Kommunikation mit Ihnen sehr wichtig. Daher können wir nur an Ihr Verständnis appellieren und um Ihre Mitarbeit bitten. Wir bemühen uns Sie und ihre Angehörigen bestmöglich zu unterstützen.

Was können Sie aktiv tun, um die Betreuungssituation bei Ihnen zu unterstützen?

  1. Zeigen Sie bitte Verständnis für Ihre Betreuungskraft:
    Sie ist auch verunsichert und hat Ängste. Sprechen Sie offen mit ihr über die aktuelle Situation und tauschen sich aus. Das entlastet alle Seiten und schafft Vertrauen.
  2. Helfen Sie bitte mit:
    Am Sichersten ist es für Sie, Ihre Pflegebedürftigen und die Betreuungskraft, enge, soziale Kontakte zu meiden - wie von Bund und Ländern vorgegeben. Vielleicht ist es auch möglich, den Pflegebedürftigen und die Betreuungskraft von außen zu versorgen, so dass sie gar nicht das Zuhause verlassen müssen. Hier können Sie Pflege- und Entlastungsleistungen abrufen, die beispielsweise Einkaufsdienste übernehmen.
  3. Es können eventuell Mehrkosten für die Reise entstehen:
    Auch bei der An- und Rückreise kann Ihre Betreuungskraft unterstützt werden. Durch die aktuell ständig veränderten Reisebedingungen kann es zu individuellen Lösungen kommen. Dies kann je nach Betreuungskraft zum Thema und gewünscht werden.
  4. Hygiene vor Ort:
    Bitte beachten Sie akribisch die Basishygiene, wie Handhygiene, Desinfektion, Husten- und Niesetikette. Und erklären Sie auch bitte Ihrer Betreuungskraft, wie sie diese umzusetzen hat. Hierzu haben wir Ihnen auch Hygienetipps zusammengestellt.

Hygienetipps zum Herunterladen

 

Wir bedanken uns herzlich für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung in dieser Situation. Bei weiteren Fragen zögern Sie bitte nicht, ihren Ansprechpartner bei der Brinkmann Pflegevermittlung zu kontaktieren. Wir wünschen Ihnen, ihren Familien und Ihrer Betreuungskraft, dass sie gesund bleiben.

 


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