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COVID-19: Schutzmaßnahmen in der häuslichen Betreuung

 

Alle wichtigen und hilfreichen Informationen für Familien und ihre Betreuungskräfte während der COVID-19-Pandemie. 

Lesedauer ca. 4 Minuten

Viele Schutzmaßnahmen und Kontakteinschränkungen durch die COVID 19-Pandemie gehören mittlerweile zu unserem Alltag – speziell für die Risikogruppe der älteren und pflegebedürftigen Menschen. Auch wenn die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft sich in den letzten Monaten als besonders sichere Betreuungsform bewährt hat, sind sich unsere Betreuungskräfte bei jedem Einsatz ihrer besonderen Verantwortung gegenüber Ihnen oder Ihren Angehörigen bewusst. In den folgenden Informationen haben wir außerdem aufgeführt, was wir gemeinsam tun können, um das Infektionsrisiko für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten:

Aktuelle Schutzmaßnahmen vor der Anreise Ihrer Betreuungskraft

  • Freiwillige Kontakteinschränkung: bereits 10 Tage vor Anreise schränkt Ihre Betreuungskraft ihre persönlichen Kontakte ein, um das Infektionsrisiko zu senken.
  • Corona-Test: Abhängig von den Testkapazitäten im Ausland lassen unsere Dienstleister ihre Betreuungskräfte entweder vor oder bei Anreise auf den SARS-CoV-2-Virus testen.
    Wichtig: Ihre Betreuungskraft tritt nur mit einem negativen Testergebnis und symptomfrei ihren Einsatz an.
  • Die bei der Anreise genutzten Transportmittel unterliegen besonderer Hygiene-Konzepte.
  • Ihre Betreuungskraft trägt während der ganzen Fahrt einen Mund-Nasen-Schutz und hält Abstand zu ihren Mitreisenden.

Ausnahmeregelung bei Einreise von Betreuungskräften aus Risikogebieten

Seit dem 9. November 2020 gelten bundeseinheitlich neue Bestimmungen für Einreisende aus Risikogebieten. Grundsätzlich gilt für alle eine Quarantänepflicht von 10 Tagen, die frühestens ab dem fünften Tag mit einem negativen Corona-Testergebnis verkürzt werden kann. Aufgrund einer Ausnahmeregelung sind unsere Betreuungskräfte jedoch von dieser Quarantänepflicht befreit, wenn sie über ein negatives Testergebnis bereits bei Einreise verfügen.

Was können Sie aktiv tun, um die Betreuungssituation bei Ihnen zu unterstützen?

  1. Hygiene vor Ort
    Die Anreise der Betreuungskraft ist immer für alle Beteiligten sehr aufregend. Bitte halten Sie bei der Begrüßung trotzdem Abstand und haben Sie Verständnis dafür, dass Ihre Betreuungskraft ihren Mund-Nasen-Schutz aufbehält. Diesen soll sie auch in der ersten Woche ihres Einsatzes bei Ihnen – außer in ihrem eigenen Raum – dauerhaft tragen. Bitte achten Sie gemeinsam darauf. Auch diese Maßnahme dient dazu, das Infektionsrisiko im betreuten Haushalt zu senken.

    Wir wissen, dass speziell bei der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft ein enger Kontakt zwischen Betreuungskraft und dem zu Pflegenden unvermeidbar ist, jedoch bitten wir Sie trotzdem die Basishygiene, wie Handhygiene, Desinfektion, Husten- und Niesetikette akribisch zu beachten. Und erklären Sie auch bitte Ihrer Betreuungskraft, wie sie diese umzusetzen hat. Hierzu haben wir Ihnen auch Hygienentipps zum Download bereitgestellt. Kleiner Tipp: Drucken Sie sie einfach aus und hängen Sie sie gut sichtbar im betreuten Haushalt aus.

    Und gern vermitteln Sie auch die AHA + A + L Formel, wie von der Bundesregierung empfohlen: 
    AHA + A + L Grafik der Bundesregierung Deutschland
    Grafik: Bundesregierung Deutschland

    Hinweis: Bitte achten Sie gemeinsam mit Ihrer Betreuungskraft darauf, regelmäßig Ihre Räumlichkeiten mit weit geöffnetem Fenster zu lüften – möglichst bis zu 15 Minuten. Und vor allem, wenn nicht zum Haushalt gehörender Besuch da ist. Dazu gehört beispielsweise der ambulante Pflegedienst. Hier sollte bereits während des Aufenthaltes dauerhaft gelüftet werden.
  2. Helfen Sie bitte mit
    Gerade in Zeiten der COVID-19-Pandemie hat sich die häusliche Betreuung als Eins-zu-Eins- Betreuung sehr bewährt. Aber auch alle Angehörigen können zur weiteren Sicherheit des betreuten Haushaltes beitragen: Berücksichtigen Sie mit ihrem eigenen Verhalten, das Risikogruppen enge, soziale Kontakte meiden sollen - wie von Bund und Ländern vorgegeben. Und wenn Sie zu Besuch kommen, denken auch Sie bitte an die Handhygiene, Desinfektion, den Mund-Nasen-Schutz und das Lüften.
    Tipp: Prüfen Sie regelmäßig die Bestände Ihrer Hygienemittel wie Mund-Nase-Schutz, Handschuhe und Desinfektion, damit sie immer gut versorgt sind.

    Wenn möglich, versorgen Sie, als Angehöriger, von außen den Haushalt mit der Betreuungskraft, so dass sie gar nicht das Zuhause verlassen müssen. Hier können Sie auch Pflege- und Entlastungsleistungen abrufen, die beispielsweise Einkaufsdienste übernehmen. Und zeigen Sie bitte Verständnis für Ihre Betreuungskraft: Sie ist auch verunsichert und hat Ängste. Sprechen Sie offen mit ihr über die aktuelle Situation und tauschen sich über alle Schutzmaßnahmen aus. Das entlastet alle Seiten und schafft Vertrauen.

    Corona-Warn-App: In Deutschland wird von vielen Menschen mittlerweile die Corona-Warn-App genutzt. Gern können Sie diese Ihrer Betreuungskraft empfehlen. Weitere Informationen (auch in mehreren Sprachen) und Download-Möglichkeiten finden Sie auf der Webseite:
    https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app
     
  3. Bei Verdacht auf Infektion, bei Symptomen oder im Infektionsfall
    Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen bleiben Sie bitte achtsam mit sich und Ihrer Betreuungskraft. Sobald Sie oder Ihre Betreuungskraft Symptome verspüren oder längeren Kontakt zu einer infizierten Person hatten, können Sie sich am folgenden Leitfaden orientieren.


Schaubild Bei verdacht auf Infektion, bei Symptomen oder im Infektionsfall

Bei weiteren Fragen zögern Sie bitte nicht  Ihren Ansprechpartner bei der Brinkmann Pflegevermittlung zu kontaktieren. Wir sind gut informiert und können Sie bei allen Schritten beraten. Wir bedanken uns herzlich für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung in dieser Situation und wünschen Ihnen, Ihren Familien und Ihrer Betreuungskraft, dass sie gesund bleiben.